Das Ende der Seelenpartnerschaft durch die Spaltung der Gesellschaft?

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Es war Frühling, als ich Nick noch einmal begegnete. Meine Seele hatte mich bereits darauf vorbereitet und mir mitgeteilt, dass die nächste Prüfung für mich ansteht. Beschwingt fuhr ich zu unserem Platz, an dem wir uns seit Jahren zufällig begegneten. Tatsächlich stand er dort auf dem Marktplatz und drehte sich überrascht zu mir um. Er sah schlecht aus. Seine Haut grau, seine Aura hatte dunkle Flecken. Er schien mir wie ein gebrochener Mann mit einer kaputten Seele. Seine erste Frage war: „Warum trägst du keine Maske?“ Ich sagte nur: „Ich brauche das nicht.“ Innerlich spürte ich, dass er mich für mein Verhalten verurteilte. Er kannte meine Beweggründe nicht. Weder die emotionalen noch die körperlichen. Nachdem er fragte: „Und die anderen?“, schaute ich ihn verwirrt an. Erst später verstand ich, was er mit dieser Frage meinte. Ich klärte ihn auf, dass ich aus medizinischen Gründen keine Maske tragen darf. Er nickte nur und schluckte seinen Ärger hinunter. Seine Bewertung meiner Person war zwar unangenehm, aber sie verletzte mich nicht. Es war nicht mein Thema, sondern seins, das etwas in ihm auslöste. Zum ersten Mal hatte ich jedoch das Gefühl, dass ich ihn für immer verloren habe: als Freund, als Seelenpartner und auch als liebenden Menschen, der mich auf meinen Weg gebracht hat. Wir verabschiedeten uns mit einem: „Pass gut auf dich auf!“

Mein Unterbewusstsein hatte bis zu diesem Tag daran festgehalten, dass es ein Happy End zwischen uns geben würde. Damit meine ich nicht den Weg in eine Beziehung, sondern den gemeinsamen Frieden in uns und mit uns. Eine Freundschaft wäre sicherlich für uns beide sehr bereichernd gewesen. Dieser Gedanke zerplatzte mit der letzten Begegnung, die wir hatten. Und ich fühlte, dass unsere Verbindung in diesem Leben nun endgültig gespalten wäre.

Mit meiner Seelenfamilie bin ich nicht immer einer Meinung. Aber wir können uns so sein lassen, wie wir eben sind – ohne dass wir uns bewerten oder den anderen für sein Handeln verurteilen. Nach dem universellen Gesetz der Resonanz stoßen sich Menschen ab, die nicht auf der gleichen Schwingungsebene sind. Die Pandemie hat aufgedeckt, in welche Richtung jeder einzelne von uns gehen möchte. Erst wenn wir es schaffen, aus dem Bewertungssystem auszubrechen, sind wir frei von Vorurteilen und können in jedem Menschen und jedem Wesen das Göttliche erkennen.

Solange unsere Gesellschaft in ihrer Angst gefangen ist, wird sie sich von den Menschen abgrenzen, die im Aufwachprozess sind und sich mit ihrem Herz verbinden. Erwachte Menschen sind wie eine Bedrohung. So wie Hexen vor ein paar hundert Jahren eine Bedrohung waren, weil sie mit ihren Kräutern oder geistigen Kräften heilen konnte. Dafür hat man sie an den Pranger gestellt. Diese Karma-Schleife scheint sich in der Gesellschaft nun zu wiederholen. Spirituelle Menschen mit eigenem Gedankengut werden durch die Medien an den Pranger gestellt.

Für mich steht fest:

Die eigene Wahrheit zu finden, ist ein spannender Prozess, der ganz individuelle Wege fordert. Diese Wege muss nicht jeder Mensch verstehen. Wichtig ist nur, dass du bei jeder Entscheidung mit dir selbst im Reinen bist. Nur so wird dein Herz zu deinem Guru werden.

Umso dankbarer bin ich, dass mir das Universum meine Zwillingsseele an die Seite gestellt hat, an der ich seit ein paar Jahren innerlich wachsen und in Liebe einfach nur sein darf.

Ich wünsche dir, dass du in Frieden bist mit deinem individuellen Seelenweg und die kommenden Herausforderungen dieser besonderen Liebe mit Leichtigkeit meistern kannst.

In Liebe und Dankbarkeit, Deine Karla Bordeaux

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