Das Gesetz der Resonanz

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Unser Alltag ist voller Konflikte. Immer positiv bleiben ist sicherlich nicht einfach. Unabhängig von der Situation gibt es jedoch immer einen guten Ansatz. Manchmal reicht es schon, den Blickwinkel auf eine Situation zu ändern. Gleiches zieht Gleiches an – positive Gedanken werden somit positive Ergebnisse bringen.

Der Mensch ist grenzenlos. Es gibt nichts, was man nicht tun oder haben kann, wenn man weiß, wie das Gesetz der Resonanz funktioniert. Diese Kraft will aktiviert und genutzt werden. Der Zusammenhang zwischen unseren Gedanken und dem folgenden Weg, den wir einschlagen, liegt klar auf der Hand. Alle, die in ihrem Bewusstsein aufsteigen und aufwachen, fühlen eine großartige Dankbarkeit und Demut für dieses Wissen.

Noch vor ein paar Wochen haben mich Ängste geplagt. Richtige Todesängste. Ich hatte Angst, finanziell nicht überleben zu können und im wahrsten Sinne verhungern zu müssen. Die Aufträge in meinem Reisebüro stagnierten plötzlich, das Geld wurde immer knapper. Ich hatte bereits eine zweite Wohnung für mich angemietet. Ich brauchte einen Rückzugsort – eine Homebase nur für mich und trotzdem nicht weit entfernt von meinen Kindern. Mit Marcel kriselte es gewaltig. Daran drohte ich zu zerbrechen. Aber wie sollte ich die hohe Miete in der Hamburger Innenstadt bezahlen? Meine Auftragslage wurde dünner. Mir fehlte schlichtweg die Liquidität. Materielle Dinge um mich herum erdrückten mich. Viel lieber hätte ich weniger Besitz gehabt und dafür gutes Essen. Doch für die Dinge, die ich besaß, wollte mir auch keiner Geld bezahlen. Es war ein Dilemma. Ich gab meinen beiden Kindern die doppelten Portionen auf dem Teller und verzichtet auf manch eine Mahlzeit. Irgendwann schaute ich in den Spiegel und sah ein kraftloses Elend vor mir. Mein Glaubenssatz zu dieser Zeit war: Ich schaffe das nicht allein! An meinem tiefsten Punkt flossen viele Tränen. Bis ich mich schüttelte und aufhörte, mich selber zu bedauern. Dafür hatte ich auch gar keine Zeit. Die neue Wohnung musste renoviert werden. Mehrere Wochenenden verbrachte ich in den Räumen und strich fleißig die Wände, verputzte Löcher und schliff die Bodendielen. Obwohl diese Tätigkeiten anstrengend waren und ich mich manchmal damit alleingelassen fühlte, war es auch wie eine Therapie für mich. Ich mobilisierte Kräfte, die ich noch nicht kannte. Das Vertrauen in mich selbst kam wieder und damit auch die positiven Gedanken. Als ich mit dem Streichen fast fertig war, kam der nächste Schicksalsschlag auf mich zu. Ich kam nach einem anstrengenden Renovierungstag nach Hause. Michel wollte etwas mit mir unternehmen. Also fuhren wir beide zur Go-Kart-Bahn. Ich wollte so gern, dass er Spaß hat, setzte mich an den Rand und rollte trotz der Lautstärke meine Yogamatte aus. Meine Schulter schmerzte vom Überkopf-Streichen der Decken. Ich sagte noch zu Michel, dass er vorsichtig fahren solle und gab ihm einen Kuss. Wenige Minuten später habe ich Michel vor meinem inneren Auge in seinem Blut liegen sehen. Erschrocken öffnete ich meine Augen und suchte ihn. Tatsächlich lag er ein paar Meter von mir entfernt auf der Bahn und blutete stark. Ersthelfer liefen zu ihm. Ich wandelte wie in Trance. Die Zeit blieb stehen bis der Krankenwagen kam. Meine Probleme wurden auf einmal ganz klein. Ich hielt die kleine Hand von Michel fest in meinen Händen und ließ sie nicht mehr los, bis ich wusste, dass er  gut versorgt und wieder vollkommen gesund werden würde. Daran habe ich ganz fest geglaubt und meine Gedanken nur darauf ausgerichtet. Tatsächlich sind die Wunden auf Seele und Körper in den folgenden Wochen sehr schnell verheilt. Hilfe wurde mir von vielen Menschen aus meinem Umfeld angeboten. Auf einmal wurden auch die Aufträge wieder lukrativer und es kam wieder Geld in die Haushaltskasse. Eins ist mir in dieser Situation wieder klar geworden: Was du aussendest, wird zu dir hundertfach zurückkommen – das ist das Gesetz der Anziehung!

In Liebe,

Deine Karla Bordeaux

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